Steckbrief


Ich lebe in Berlin als Journalist, Speaker und Recherche-Trainer für Journalist:innen. Ich arbeite als Journalist investigativ und datengetrieben, meistens zu den Themen Überwachung, Datenschutz und Pädokriminalität. 2025 habe ich außerdem meine Doktorarbeit zu den Auswirkungen digitaler Überwachung auf den Journalismus erfolgreich verteidigt.

Profil

Foto: Reporter ohne Grenzen

Zu meinen Auftraggebern als Journalist und Trainer gehören verschiedene Redaktionen überregionaler Medien, vor allem der Norddeutsche Rundfunk (NDR), Medienverbände und -gewerkschaften, NGOs sowie Aus- und Weiterbildungseinrichtungen.

Als Trainer gebe ich Workshops für Journalist:innen zum Thema „sichere Recherche im digitalen Zeitalter“ sowie zu „journalistischen Recherchen im Darknet (eine Liste vergangener und künftiger Veranstaltungen finden Sie hier). Außerdem spreche ich auf Tagungen und Konferenzen zu aktuellen Themen aus der Schnittmenge von Digitalisierung, Internetregulierung und Pressefreiheit (eine Liste vergangener und künftiger Veranstaltungen finden Sie hier).

Journalismus

Journalistisch tätig bin ich seit 2006. Ich begann beim Westfalen-Blatt in Gütersloh, für das ich sieben Jahre lang als Autor, Fotograf und VJ eingesetzt wurde. 2013 absolvierte ich im Rahmen meines Journalistik-Studiums an der TU-Dortmund ein einjähriges Volontariat beim Hessischen Rundfunk, wo ich anschließend als freier Mitarbeiter tätig war. 2015 schloss ich das Bachelorstudium ab und begann ein berufsbegleitendes Masterstudium in „Digital Journalism“ an der Hamburg Media School (gefördert durch ein Stipendium des Norddeutschen Rundfunks), das ich 2017 beendete. Von  2016 bis 2019 war ich Referent für Informationsfreiheit im Internet bei der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen. Von 2018 bis 2020 war ich Fachberater in einem Projekt der DW Akademie zu digitaler Sicherheit in der Entwicklungszusammenarbeit. Seit 2016 bin ich freier Mitarbeiter des Norddeutschen Rundfunks und veröffentliche Recherchen schwerpunktmäßig beim ARD-Politikmagazin Panorama und dem Investigativformat STRG_F (funk).

Seit 2026 bin ich beim NDR auf einer Projektstelle für den Einsatz von KI in Investigativrecherchen zuständig.

Informatik

Die Arbeit mit sensiblen Daten bei höchsten IT-Sicherheitsanforderungen hat im Laufe der Jahre eine immer wichtigere Rolle in meinen Recherchen eingenommen. Um meine Kenntnisse fundiert zu vertiefen, habe ich daher 2024 eine berufsbegleitende Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (IHK) begonnen, die ich voraussichtlich 2027 beenden werde.

Wissenschaft

Neben der journalistischen Praxis bin ich in der wissenschaftlichen Forschung tätig, insbesondere zu Fragen digitaler Überwachung und Pressefreiheit. Eine Liste bisheriger Fachpublikationen findet sich hier. Im November 2025 habe ich meine Doktorarbeit mit dem Titel „Journalismus in einer Gesellschaft ubiquitärer Überwachung“, betreut von Prof. Dr. Volker Lilienthal, an der Universität Hamburg erfolgreich verteidigt. 2019 erhielt ich den Surveillance-Studies Preis für Nachwuchswissenschaftler für einen Beitrag über Zukunftspotenziale des Darknets. 

Auszeichnungen

2025 war meine NDR-Recherche zum Löschen pädokrimineller Aufnahmen für den Deutschen Fernsehpreis sowie den Reporterpreis nominiert. 2022 gewann ich gemeinsam mit Kollegen von NDR und Spiegel den Otto-Brenner-Preis für innovative Medienprojekte. 2018 war meine ARD-Dokumentation „Das Darknet – Reise in digitale Unterwelt“ für den Deutschen Fernsehpreis nominiert (gemeinsam mit Annette Dittert). 2016 wurde ich vom Medium-Magazin zu den „Top 30 unter 30“ gewählt.