Steckbrief

Ich lebe in Berlin und arbeite als freier Journalist und Security-Trainer für Journalisten. Mein Schwerpunkt liegt auf den Themen Überwachung, Datenschutz und Internetregulierung, die ich für Print, Online, Radio und Fernsehen aufbereiten kann.

Profil

Zu meinen Auftraggebern gehören verschiedene Redaktionen überregionaler Medien, das Medienmagazin journalist, Medienverbände und -gewerkschaften sowie Aus- und Weiterbildungseinrichtungen. Als redaktioneller Leiter betreue ich die „STUD.Jur“ des Nomos-Verlages. Außerdem bin ich seit Juni 2016 Referent für Informationsfreiheit im Internet bei der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen.

Ich gebe Workshops für Journalisten zum Thema „sichere Recherche im digitalen Zeitalter“ sowie zu „journalistischen Recherchen im Darknet (eine Liste vergangener und künftiger Veranstaltungen finden Sie hier) Außerdem spreche ich als Referent auf Tagungen und Konferenzen zu aktuellen Themen aus der Schnittmenge von Digitalisierung, Internetregulierung und Pressefreiheit (eine Liste vergangener und künftiger Veranstaltungen finden Sie hier).

Werdegang

Journalistisch tätig bin ich seit 2006. Ich begann mit 16 Jahren beim Westfalen-Blatt in Gütersloh, für das ich sieben Jahre lang als Autor, Fotograf und VJ eingesetzt wurde. Nach Stationen innerhalb der Funke-Mediengruppe (Onlineproducing und Videoediting) absolvierte ich im Rahmen meines Journalistik-Studiums an der TU-Dortmund 2013/14 ein einjähriges Volontariat beim Hessischen Rundfunk. Anschließend arbeitete ich beim Hessischen Rundfunk als Freier Mitarbeiter und schloss 2015 mein Bachelor-Studium in Dortmund ab. Für meine Abschlussarbeit über Digitale Informantenschutzrechte wurde ich mit dem Will-Schaber-Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet. 2015 begann ich ein berufsbegleitendes Masterstudium in „Digital Journalism“ an der Hamburg Media School (gefördert durch ein Stipendium des Norddeutschen Rundfunks), das ich 2017 abschloss. 2016 wurde ich vom Medium-Magazin zu den „Top 30 unter 30“ gewählt. 2018 war meine ARD-Dokumentation „Das Darknet – Reise in digitale Unterwelt“ für den Deutschen Fernsehpreis nominiert (gemeinsam mit Annette Dittert).

Wissenschaftliche Arbeit

Neben der journalistischen Praxis habe ich Interesse am wissenschaftlichen Mediendiskurs. Bis Ende 2015 war ich Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Medienrecht von Prof. Dr. Tobias Gostomzyk (TU Dortmund), später arbeitete ich mit an einer Studie [PDF] zur Mediennutzung der Generation Y bei Prof. Dr. Stephan Weichert (Hamburg Media School) und Dr. Leif Kramp (Universität Bremen). Seit 2018 arbeite ich an einer Dissertation zur Auswirkung digitaler Überwachung auf den Journalismus, die von Prof. Dr. Volker Lilienthal (Universität Hamburg) betreut wird.