Nebentätigkeiten

Ich bin seit Juni 2016 Referent für Informationsfreiheit im Internet bei der internationalen Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen. Ich arbeite in diesem Zusammenhang derzeit 24 Stunden wöchentlich im Berliner Büro und werde für diese Arbeit finanziell entlohnt. Ich vertrete die Interessen von Reporter ohne Grenzen, die sich weltweit für Pressefreiheit und gegen Zensur einsetzen, auch nach außen. Im Kern geht es in dieser Tätigkeit darum, aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen zu begleiten und kritisch zu prüfen, ob sich hierbei Gefahren für die Pressefreiheit ergeben. Thematisch recherchiere ich dazu zu „digitalen Themen“, wie zum Beispiel Geheimdienst-Kontrolle, Informationsfreiheit oder Überwachung. Ich erstelle dazu Gutachten, halte Vorträge und führe Lobbygespräche mit Politikern in Deutschland und Europa. Mein Portrait auf der Website von Reporter ohne Grenzen finden Sie hier.

Ich gebe Workshops für Journalisten, in denen es um sichere Recherche und Informantenschutz im digitalen Zeitalter oder Recherchen im Darknet geht. Ich kläre die Teilnehmer darin über nationale und internationale Informantenschutzrechte auf, erläutere technische Hintergründe digitaler Kommunikation und stelle Tools vor, mit denen man journalistische Kommunikation und digitale Recherchen verschlüsseln und anonymisieren kann. Ich werde für diese Workshops in der Regel bezahlt.

Ich halte Vorträge auf Konferenzen oder nehme an Diskussionsrunden teil zu Themen, die mich in meiner journalistischen Arbeit oder in meiner Tätigkeit für Reporter ohne Grenzen beschäftigen. Ich werde für diese Vorträge teilweise honoriert. Eine Auflistung kürzlich gehaltener Vorträge findet sich hier.

Ich bin Mitglied im Deutschen Journalisten Verband (Landesverband NRW) und Fördermitglied der Gesellschaft für Freiheitsrechte.